AUSZEICHNUNGEN

FESTIVALS

WEIL DU NUR EINMAL LEBST – DIE TOTEN HOSEN AUF TOUR

Wir freuen uns, dass unser Dokumentarfilm „Weil du nur einmal lebst – Die Toten Hosen auf Tour“ auf der diesjährigen 69. Berlinale in der Sektion Special Gala seine Weltpremiere gefeiert hat.

LOU ANDREAS-SALOMÉ

5. Socially Relevant Film Festival New York 2018

Grand Prize Narrative Feature

5ème Semaine du Cinema Allemand de Dinard 2017

Le Bretzel d’or, prix du public
 

27. Internationales Filmfest Emden-Norderney 2016

NDR-Filmpreis vergeben durch das Publikum

PRÄDIKAT BESONDERS WERTVOLL DER FILMBEWERTUNGSSTELLE 2016

Bergründung der Jury:
„Die russisch-deutsche Schriftstellerin, Philosophin und Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé war eine außergewöhnliche Persönlichkeit: freiheitsliebend, klug, furchtlos und voller Forschungsdrang. Cordula Kablitz-Post hat in ihrem Spielfilm stilistische Mittel gefunden, um der Komplexität der Figur und ihrer historischen Bedeutung gerecht zu werden. In der Rahmenhandlung wird sie uns als eine 70jährige Intellektuelle vorgestellt, die im Deutschland der 30er Jahre nach den Bücherverbrennungen damit rechnen muss, von den Nationalsozialisten diskriminiert und verfolgt zu werden. So begegnet sie dem jungen Germanisten Ernst Pfeiffer zuerst mit Misstrauen, als dieser sie darum bittet, ihn wegen seiner Schreibblockade zu therapieren. Die Behandlung besteht dann darin, dass sie ihm im Laufe vieler Besuche ihre Lebensgeschichte diktiert. Nicole Heesters spielt sie in diesen Sequenzen mit einer souveränen Gelassenheit. Man glaubt ihr die analytische Intelligenz und geistige Unabhängigkeit, die die Titelheldin auszeichnete – und diese nicht zu unterschätzende Leistung gelingt auch den drei anderen Schauspielerinnen, die Lou Andreas-Salomé in den Rückblenden verkörpern. In diesen werden Schlüsselszenen aus ihrem Leben gezeigt: ein früher Akt der Rebellion während eines Gottesdienstes, Auseinandersetzungen mit der Mutter und eine sehr komische Sequenz während eines gesellschaftlichen Empfangs, bei dem sie statt des dort üblichen Geplauders aus dem Stehgreif eine kleine philosophische Ausführung hält, durch die sie einen der Herren mit ihrer schieren Brillianz zu verführen scheint. Diese Wirkung hat sie auch auf den jungen Rainer Maria Rilke und Friedrich Nietzsche gehabt, und auch wenn sich Cordula Kablitz-Post viel Zeit dafür nimmt, von ihren Beziehungen zu diesen bekannten historischen Persönlichkeiten zu erzählen, kann nicht davon die Rede sein, sie würde über diese definiert werden. Stattdessen scheint sie es zu sein, die die Persönlichkeiten der noch jungen Männer formt, indem sie etwa René Maria Rilke dazu ermunterte, ein besserer Poet zu werden und ihn dazu brachte, seinen Namen zu ändern. Kablitz-Post gelingt es Rilke, Nietzsche und später auch Sigmund Freud in wenigen, prägnanten Auftritten lebendig werden zu lassen, wobei sie sich derer bekannten Manierismen bedient, ohne sie zu übertreiben und so Karikaturen zu zeichnen. Und sie reden alle in geschickt gebauten und formulierten Dialogen, in denen jeweils ihre Sicht auf die Welt und ihr Talent offenbart werden, ohne dass dies je konstruiert wirkt. Ausstattung, Kostüme und Maskenbild wirken zwar authentisch, aber Kablitz-Post arbeitet auch mit kleinen stilistischen Widerhaken, mit denen sie darauf hinweist, dass sie hier die Vergangenheit spielerisch inszeniert: An manchen Schnittstellen, bei denen zwischen Zeiten und Orten gewechselt wird, nutzt sie für kurze animierte Einstellungen Motive aus alten Postkarten, in denen sie ihre Protagonistin herumspazieren lässt. Sie lässt sich nicht auf festgefügten, starren Bildern fassen – das ist raffiniert, originell und optisch reizvoll. Cordula Kablitz-Post ist ein intelligenter, auf allen Ebenen künstlerisch überzeugender und bei all dem auch noch erstaunlich unterhaltsamer Film gelungen.“

2016, Festival des deutschen Films Ludwigshafen
2016, Internationales Filmfest Emden-Norderney
2016, Shanghai IFF
2016, Festival des deutschen Films China
2016, Festival des deutschen Films Paris
2016, Tage des deutschsprachigen Films Nicosia
2016, German Filmfest Australia
2016, Tbilissi IFF
2017, GI Bangkok Open Air Festival
2017, Berlin & Beyond
2017, Bengaluru International Film Festival
2017, Goethe Institut Strasbourg
2017, Jewish Film and Cultural Festival of Lisbon
2017, „Creative Woman“ film Cycle Segovia, Spain
2017, Cleveland IFF,
Nomination: Real Women Direct Award for Excellence in Directing by a Woman
2017, Julien Dubuque IFF
2017, Seoul International Agape FF
2017, German Language Film Fest in Ottawa
2017, Semaine du Cinéma Allemand de Dinard

HIGH MAINTANANCE

16th Aspen Shortsfest 2007
BAFTA/LA Award for Excellence – Honorable Mention

Boulder International Film Festival, 2007
BIFF Award for Best Short Film

Camerimage, 2007
Nominee Golden Tadpole

Florida Film Festival 2007
Best International Short – Audience Award

Gen Art Film Festival 2007
Best Short Film – Acura Grand Jury Award
Best Short Film – Audience Award

HATCHfest 2007
Groundbreakers Award – Best Cinematography
Groundbreakers Award – Best Director

Seattle International Film Festival 2007
Golden Space Needle Award – Best Short Film

Student Academy Awards 2007, USA
Silver Medal – Narrative

Sundance Film Festival 2007
„Delta‘s Fly-In Movies“ Film

HBO Comedy Arts Festival 2007
AFI Filmmaker Award – Best Short Film

56th Berlin International Film Festival 2006
Talent Campus Award

 

PREISE/AUSZEICHNUNGEN/FESTIVALS

 

WEIL DU NUR EINMAL LEBST – DIE TOTEN HOSEN AUF TOUR

FESTIVALS

Wir freuen uns, dass unser Dokumentarfilm „Weil du nur einmal lebst – Die Toten Hosen auf Tour“ auf der diesjährigen 69. Berlinale in der Sektion Special Gala seine Weltpremiere gefeiert hat.

 

 

LOU ANDREAS-SALOMÉ

PREISE / AUSZEICHNUNGEN

 

5. Socially Relevant Film Festival New York 2018

Grand Prize Narrative Feature

 

5ème Semaine du Cinema Allemand de Dinard 2017

Le Bretzel d’or, prix du public

 

27. Internationales Filmfest Emden-Norderney 2016

NDR-Filmpreis vergeben durch das Publikum

 

Prädikat besonders wertvoll der Filmbewertungsstelle 2016

Bergründung der Jury:

„Die russisch-deutsche Schriftstellerin, Philosophin und Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé war eine außergewöhnliche Persönlichkeit: freiheitsliebend, klug, furchtlos und voller Forschungsdrang. Cordula Kablitz-Post hat in ihrem Spielfilm stilistische Mittel gefunden, um der Komplexität der Figur und ihrer historischen Bedeutung gerecht zu werden. In der Rahmenhandlung wird sie uns als eine 70jährige Intellektuelle vorgestellt, die im Deutschland der 30er Jahre nach den Bücherverbrennungen damit rechnen muss, von den Nationalsozialisten diskriminiert und verfolgt zu werden. So begegnet sie dem jungen Germanisten Ernst Pfeiffer zuerst mit Misstrauen, als dieser sie darum bittet, ihn wegen seiner Schreibblockade zu therapieren. Die Behandlung besteht dann darin, dass sie ihm im Laufe vieler Besuche ihre Lebensgeschichte diktiert. Nicole Heesters spielt sie in diesen Sequenzen mit einer souveränen Gelassenheit. Man glaubt ihr die analytische Intelligenz und geistige Unabhängigkeit, die die Titelheldin auszeichnete – und diese nicht zu unterschätzende Leistung gelingt auch den drei anderen Schauspielerinnen, die Lou Andreas-Salomé in den Rückblenden verkörpern. In diesen werden Schlüsselszenen aus ihrem Leben gezeigt: ein früher Akt der Rebellion während eines Gottesdienstes, Auseinandersetzungen mit der Mutter und eine sehr komische Sequenz während eines gesellschaftlichen Empfangs, bei dem sie statt des dort üblichen Geplauders aus dem Stehgreif eine kleine philosophische Ausführung hält, durch die sie einen der Herren mit ihrer schieren Brillianz zu verführen scheint. Diese Wirkung hat sie auch auf den jungen Rainer Maria Rilke und Friedrich Nietzsche gehabt, und auch wenn sich Cordula Kablitz-Post viel Zeit dafür nimmt, von ihren Beziehungen zu diesen bekannten historischen Persönlichkeiten zu erzählen, kann nicht davon die Rede sein, sie würde über diese definiert werden. Stattdessen scheint sie es zu sein, die die Persönlichkeiten der noch jungen Männer formt, indem sie etwa René Maria Rilke dazu ermunterte, ein besserer Poet zu werden und ihn dazu brachte, seinen Namen zu ändern. Kablitz-Post gelingt es Rilke, Nietzsche und später auch Sigmund Freud in wenigen, prägnanten Auftritten lebendig werden zu lassen, wobei sie sich derer bekannten Manierismen bedient, ohne sie zu übertreiben und so Karikaturen zu zeichnen. Und sie reden alle in geschickt gebauten und formulierten Dialogen, in denen jeweils ihre Sicht auf die Welt und ihr Talent offenbart werden, ohne dass dies je konstruiert wirkt. Ausstattung, Kostüme und Maskenbild wirken zwar authentisch, aber Kablitz-Post arbeitet auch mit kleinen stilistischen Widerhaken, mit denen sie darauf hinweist, dass sie hier die Vergangenheit spielerisch inszeniert: An manchen Schnittstellen, bei denen zwischen Zeiten und Orten gewechselt wird, nutzt sie für kurze animierte Einstellungen Motive aus alten Postkarten, in denen sie ihre Protagonistin herumspazieren lässt. Sie lässt sich nicht auf festgefügten, starren Bildern fassen – das ist raffiniert, originell und optisch reizvoll. Cordula Kablitz-Post ist ein intelligenter, auf allen Ebenen künstlerisch überzeugender und bei all dem auch noch erstaunlich unterhaltsamer Film gelungen.“

 

FESTIVALS

2016, Festival des deutschen Films Ludwigshafen

2016, Internationales Filmfest Emden-Norderney

2016, Shanghai IFF

2016, Festival des deutschen Films China

2016, Festival des deutschen Films Paris

2016, Tage des deutschsprachigen Films Nicosia

2016, German Filmfest Australia

2016, Tbilissi IFF

2017, GI Bangkok Open Air Festival

2017, Berlin & Beyond

2017, Bengaluru International Film Festival

2017, Goethe Institut Strasbourg

2017, Jewish Film and Cultural Festival of Lisbon

2017, „Creative Woman“ film Cycle Segovia, Spain

2017, Cleveland IFF,

Nomination: Real Women Direct Award for Excellence in Directing by a Woman

2017, Julien Dubuque IFF

2017, Seoul International Agape FF

2017, German Language Film Fest in Ottawa

2017, Semaine du Cinéma Allemand de Dinard

 

HIGH MAINTANANCE

PREISE / AUSZEICHNUNGEN

Student Academy Award (Silver) Los Angeles, 2007